8. Etappe - Marrakesch nach Les Gorges d'Ait Mansour (Marokko )

Heute ging es von Marrakesch weiter in den Süden, Ziel waren die blauen Steine und noch eine Schlucht danach.


Da der Bolide (Sharan) bekanntermaßen angeschlagen ist, haben wir uns für entspanntere und zeitlich wesentlich kürzere Variante der Anfahrt entschieden. Daher ging es bis Agadir auf der Autobahn gut voran. Die Autobahn bin ich auch noch nie in diesem Abschnitt gefahren. Was soll ich sagen besser als viele Autobahnen in Europa 😅 Auch das Entwässerungssystem hat uns fasziniert, einfach aber genial und interessant zum anschauen.


Ab Agadir sind wir Landstraße gefahren, was erstmal eine Umgewöhnung war. Nach einer Weile waren wir aber auch hier im Rhythmus und es wurde spannend. Denn auch auf dieser Strecke mussten wir den Atlas bezwingen, landschaftlich wieder ein Traum. Zumal sich das Wetter deutlich gebessert hat. In Marrakesch sind wir noch bei bedecktem Himmel mit Tendenz zu Nieselregen gestartet und nach dem richtigen Wettertunnel bei strahlendem Sonnenschein und blauen Himmel im Atlas angekommen.


Auf dem Weg zu den blauen Steinen konnte ich einige Stellen aus den letzten Rallyes wiedererkennen und diese Geschichten per Funk mit dem Boliden teilen. Toll, so wurde die Fahrt gleich viel angenehmer. 


Irgendwann waren wir in Tafraoute und von dort waren es nur noch wenige aber sehr steinige Kilometer bis zu den blauen Steinen. Die Anfahrt hat es in sich, aber lohnt sich ,denn wir konnten in Ruhe wunderschöne Fotos machen und den Anblick genießen, als wir eine Runde um die Steine drehen wollten,, hat sich herausgestellt, dass die Anfahrt zu steinig für meinen Hinterreifen war. Denn der war nun Platt 😕 Da unser Reifenheber nicht den vertrauenswürdigsten Eindruck machte haben wir einen von ein paar Franzosen mit Wohnmobil ausgeliehen. Leider war dieser Wagenheber nicht mit dem großen Schwarzen kompatibel. Also habe ich ihn zurück gebracht und wir haben doch unseren genommen. Mit Unterstützung von Team Fosca war das Rad bei meiner Rückkehr schon gewechselt, war wohl eine wacklige Angelegenheit 😳 


Danach sind wir keine Runde mehr gefahren, sondern haben den geordneten Rückzug zusammen mit Team Fosca angetreten. Das große Schwarze hatte auch auf dieser vergleichsweise kurzen Strecke mehrfach Bodenkontakt an allen Stellen.


Zurück auf der Straße haben wir noch zwei Service Wagen der Rallye getroffen und gleich mit ihnen Treffpunkt in der Schlucht geteilt. Auf dem Weg zur Schlucht sind wir entlang traumhafte Täler, über kurvige Bergpässe und durch malerische Bergdörfer gekommen. Kurz vor Sonnenuntergang sind wir in der Schlucht angekommen und haben einen geeigneten Platz zum Übernachten gefunden. Bis nach Sonnenuntergang sind noch mehr Teams eingetroffen,so das am Ende 11 Rallye Autos das Tal eingenommen hatten. Bei einem Lagerfeuer klang der Abend aus...


PS: In der Schlucht war kaum Empfang, daher die verzögerte Berichterstattung ☺️

Kommentar schreiben

Kommentare: 0