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Tag 6 - Coyhaique nach Bahia Mansa

Heute begann der Tag wie eigentlich immer mit Regen. Nach einem leichten Frühstück hieß es für uns ab zur Autovermietung. Denn beim gestrigen Reifenwechsel wurde ein Schaden an der Hinterradaufhängung festgestellt 😱


Damit wollten wir uns ungern auf die noch weitaus längere vor uns liegende Strecke begeben. An der Autovermietung konnten wir zum Glück Recht schnell einen Ersatzwagen organisieren. Die wesentlich größere Herausforderung war die Genehmigung zum Grenzwechsel zu organisieren. Daher mussten wir bis ca. 12:30 Uhr warten um unser neues Gefährt entgegen zu nehmen. Langweilig wurde uns nicht, den pünktlich heute Vormittag ist unsere SIM-Karte abgelaufen. Somit waren wir ohne Kontakt zur Außenwelt und vor allem zu unserem Reiseleiter 😭😭 Nach Stunden des Wartens konnten wir über das Red Eagle Team wieder Kontakt herstellen, am dieser Stelle vielen lieben Dank an euch!! Nach weiterem rumfragen habe ich dann zum Glück auch WiFi gefunden und konnte die abgelaufene SIM wieder aktivieren. 


Kurz vor Übergabe des Ersatzwagens kam unser Reiseleiter vorbei und hat die letzten Unklarheiten aufgrund der Sprachbarriere geklärt. Und dank seiner Verbindungen haben wir innerhalb von 24h die notariell beglaubigte Genehmigung für die Weiterfahrt bekommen! Unendlich viel Dank dafür 😘😘 Auch die Mitarbeiter der Autovermietung waren super nett und hilfreich.


Denn ohne all die Unterstützung wäre für uns eine Weiterreise nicht möglich gewesen. Vielen lieben Dank!!! ☺️☺️


Somit ging es gegen 13 Uhr frohen Mutes auf in Richtung Tagesziel. Kurz vor der beginnenden Schotterpiste konnten wir uns beim Reiseleiter persönlich zurück melden 😁😁


Anschließend nahmen wir noch mit dem Schwung des neuen Autos die erste Schotterpiste in Angriff um zum Museo Escuela - Paredòn Las Manos zum kommen. Es handelt sich um ein Freilichtmuseum, wo Hände der Ureinwohner an der Felswand gemalt sind. Beeindruckend und eine schöne kleine Wanderung in der Natur sehr empfehlenswert 😁


Anschließend begaben wir uns auf der Carretera Austral weiter in Richtung Tagesziel. Ab jetzt jedoch fast ausschließlich auf Schotter. Das Auto haben wir quasi lang getragen durch eine beeindruckende und mystische Landschaft trotz tiefhängender Wolken und nicht enden wollendem Regen. Den seltenen Andenhirsch, ein patagonisches Phantasma konnten wir leider nicht erblicken. Dennoch war es wunderschön die Landschaft zu genießen. 


Nach 71 km hingegen ging mal wieder eine Meldung des Boardcomputers ein, dass wir den Reifendruck vorne links prüfen sollen 😭 bitte nicht schon wieder. Wir waren mitten in der Pampa und hinter uns kein weiters Team. Somit hieß es alle 10 km nach dem Reifen gucken, das machte die Fahrt wieder Recht nervenaufreibend. Zum Glück ca. 20 km vor dem Ziel eine Reifenwerkstatt. Der nette Mann wusste sofort was Sache ist und welcher Reifen betroffen ist als wir auf den Platz gerollt sind. Innerhalb kürzester Zeit war das Auto hochgebockt, dabei saßen zwei von uns noch in Auto 😳 und das Rad abmontiert. Denn wie sich herausstellte war wieder ein Loch im Reifen, diesmal zum Glück reparabel. Nach ca. 30 Minuten war das Loch repariert und wir konnten die letzten Kilometer fahren. Noch ein kleiner Tankstopp und schon waren wir in der schweißtreibenden Abfahrt zum Campingplatz. Echt der Wahnsinn zwischen ein paar Büschen geht es quasi einen Trampelpfad hinter zum Ufer des zweitgrößten See von Südamerika dem Lago General Carrera. 


Hier angekommen merkten wir Recht schnell, dass es heute einige Reifenpannen gab. Denn wir sahen direkt ein aufgebocktes Auto mit zwei daneben deponierten Reifen 😱 auch einige andere Teams hatte es erwischt. Die Gefahren lauern schließlich überall sogar direkt in der Einfahrt zum Campingplatz, denn dort verbarg sich ein als Ast getarntes Stück Eisen. Das wir nur um ein Haar verfehlt haben     🥺


Zum Abschluss des Abends gab es frisch gegrilltes Hammelfleisch gesponsert vom Reiseleiter und super leckeren Nudelsalat vom anderen Reiseleiter. Nach dem geselligen Abendessen ging es für uns und einige andere hartgesottene ins feuchte Zelt. Andere mussten noch dem Aufstieg zur Straße bewältigen, um in ihre Unterkünfte zu kommen.


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Kommentare: 1
  • #1

    Suse (Samstag, 16 März 2024 22:06)

    Toller Bericht und schöne Grüße an das Red Eagle Team �